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Die FREIHEIT nehme ich mir für mich und mein Kind





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Körperlich, seelisch und geistig frei sein

Freiheit beginnt im Inneren. Sie ist keine Gnade, die uns jemand gewährt, sondern ein Bewusstseinszustand, für den wir uns jeden Tag neu entscheiden können.


Die offene Tür


Am Rand der kleinen Stadt lag ein Platz, den manche Downtown nannten, obwohl es dort weder Läden noch Neon gab.

Nur Bäume, die im Wind standen wie alte Freunde, Blumen, die still lächelten, und eine Bank, die aussah, als hätte sie schon viele Geschichten gehört.

An diesem Nachmittag saß Mara dort mit ihrer Tochter Lina.

Der Sommer roch nach Heu, und irgendwo klang ein Fahrradklingeln wie ein kurzes Lachen.

„Mama?“, fragte Lina und drehte an einem Gänseblümchen. „Wie merkt man, ob eine Tür gut ist, wenn sie offen steht?“

Mara legte den Kopf schief. „Welche Tür meinst du?“

„So eine unsichtbare.

In meinem Handy.

Da ist jemand, der alles versteht.

Er sagt, wir hätten die gleichen Geheimnisse.

Er nennt mich Stern, und…“

Lina brach ab. Ihre Finger hielten das Blümchen jetzt zu fest.

Mara spürte, wie die Luft einen Moment lang schwerer wurde.

Sie zwang sich, ruhig zu atmen. Freiheit beginnt im Inneren, erinnerte sie sich.

Und sie braucht Schutz.

Sie rückte näher.

„Danke, dass du mir das sagst, Stern von mir.“

Sie lächelte, und das Blümchen in Linas Hand entspannte sich.

„Weißt du, es gibt Türen, die freundlich aussehen, weil jemand ein Poster davor gehängt hat. Dahinter ist aber kein Garten, sondern ein Raum, in dem du ständig tun sollst, was jemand anderes will. Die Menschen dort mögen offene Türen – weil sie dann hineinregieren können.“

Lina nickte langsam.

„Er sagt, ich soll niemandem von ihm erzählen.

Dass wir beste Freunde sind.

Dass nur er mich wirklich versteht.“

Mara antwortete nicht sofort.

Der Wind strich durch die Blätter über ihnen, als würde er zuhören.

„Es gibt einen Satz“, sagte sie schließlich, „der wie ein Schlüssel ist.

Er heißt: ‘Gute Beziehungen brauchen keine Geheimnisse.’ 

Wenn jemand verlangt, dass du schweigst, ist das keine Freundschaft, sondern eine Kette. Und Ketten sind das Gegenteil von dem, was wir hier auf diesem Platz üben.“

„Was üben wir denn hier?“, fragte Lina.

Mara legte eine Hand auf ihr Herz.

Freiheit. 

Die Freiheit zu fühlen, was du fühlst.

Zu denken, was du denkst.

Zu sagen, was du sagen willst.

Und zu gehen, wenn dein Inneres Nein sagt.“

Lina schaute auf die Allee, die vom Platz wegführte, hell und staubig im Licht.

„Ich glaube, mein Inneres sagt Nein.“

„Dann hören wir darauf“, sagte Mara.

„Wir gehen durch unsere eigene Tür. Und die hat Regeln, die dich schützen.“

„Welche Regeln?“

Mara zählte an ihren Fingern ab:

„Erstens: Kein Geheimnis mit Fremden. 

Zweitens: Dein Nein gilt immer. 

Drittens: Wenn du dich unwohl fühlst, sagst du unser Codewort.

Lina grinste ein bisschen. „Welches?“

„Hmm… Gänseblümchen. Passt zu uns.“

Beide mussten lachen, und die Schwere zwischen ihnen löste sich, als hätte sie nie dort gesessen.

„Und jetzt?“, fragte Lina.

„Jetzt gehen wir heim, wir blockieren den Kontakt und speichern, was wichtig ist.

Und wenn du willst, schreibe ich mit dir unseren Familien-Medienvertrag.

Kurz und klar.

Wir unterschreiben beide.

Das ist wie ein Schild an unserer Tür:

Hier wohnt Freiheit – Eintritt nur ohne Geheimnisse.

Lina atmete aus, so tief, dass sich ihr kleiner Bauch hob.

„Mama? Bin ich schuld, dass ich die Tür aufgemacht hab?“

Mara schüttelte den Kopf.

„Nein. Türen zu prüfen ist Erwachsenensache.

Du hast sie mir gezeigt – das war mutig.

Ich passe auf das Haus auf. Zusammen sind wir stark.“

Eine Weile schwiegen sie.

Die Bäume knisterten freundlich.

Irgendwo bellte ein Hund, und das Fahrradklingeln hörte sich jetzt an wie ein Applaus.

„Sagst du mir noch einmal die Freiheits-Sätze?“, bat Lina.

Mara nickte und sprach leise, als würde sie ein Gebet in die Luft legen:

Ich bin frei, zu fühlen, was ich fühle.

Ich bin frei, zu denken, was ich denke.

Ich bin frei, zu sagen, was ich sagen will.

Ich bin frei, zu gehen, wohin mein Inneres mich führt.

Lina sprach nach, erst zögerlich, dann sicherer. Bei jedem Satz richtete sie sich ein bisschen auf, als würde in ihr ein unsichtbarer Faden gespannt.

„Und wem danken wir dafür?“, fragte Mara.

„Meinem Schöpfer“, sagte Lina, „und ein bisschen auch dem Gänseblümchen.“

Sie lachten wieder.

Dann standen sie auf, und die Bank knarrte, als hätte auch sie erleichtert aufgeatmet.

Hand in Hand gingen sie den Weg hinunter – nicht weg von etwas, sondern hin zu sich.

Bevor sie den Platz verließen, drehte sich Lina noch einmal um. „Mama?“

„Ja?“

„Wenn morgen jemand anklopft, der sagt, er wäre mein bester Freund und ich dürfte niemandem von ihm erzählen…“

„…dann sagst du Gänseblümchen“, vollendete Mara. „Und ich bin da.“

Lina nickte. „Das fühlt sich an wie eine gute Tür.“

Und der Wind fuhr durch die Bäume wie eine Antwort, sanft und bestimmt.

Freiheit – dachte Mara – ist eine Entscheidung, die wir jeden Tag treffen. 

Und an diesem Tag hatten sie sie zusammen getroffen.


Die FREIHEIT nehme ich mir – Körperlich, seelisch und geistig frei sein

Freiheit – ein Wort, das in uns Bilder von endlosen Horizonten, offenen Wegen und unbeschwertem Atmen auslöst.Doch wie viele von uns leben wirklich frei?

Frei im Körper.

Frei im Geist.

Frei in der Seele.

Zu oft glauben wir, frei zu sein – und merken nicht, dass wir uns längst in unsichtbaren Netzen verfangen haben: Erwartungen, Verpflichtungen, unbewusste Abhängigkeiten.

Manchmal ist es kein Gefängnis aus Mauern, sondern eines aus Gedanken, Ängsten und „Das macht man so“.

Dieser Beitrag ist ein Weckruf.

Ein Ruf an dein Herz, deine Stimme, deine Entscheidungskraft.

Er erinnert dich daran, dass wahre Freiheit nicht gegeben wird – sie wird genommen.

Und dass du sie dir genau heute holen kannst.

Freiheit im Körper

ICH BIN Frei.

ICH BIN frei, zu gehen.

ICH BIN frei zu gehen, wohin ich will.

ICH BIN frei zu gehen, wann ich will.

ICH BIN frei zu gehen, mit wem ich will.

Ich entscheide mich täglich, FREI zu sein.

JA, ich bin frei – und dafür danke ich meinem Schöpfer.


Freiheit im Geist

ICH BIN Frei.

ICH BIN Frei zu denken, was ich will.

ICH BIN Frei zu fühlen, was ich will.

ICH BIN Frei zu sagen, was ich will.

Ich entscheide mich täglich,

FREI zu sein.

JA, ich bin frei – und dafür danke ich meinem Schöpfer.


Der Ort, an dem Freiheit lebt

Bist du allein und von allen Freunden verlassen?

Dann komm zu uns.

Downtown.

Dort, wo die Menschen, Bäume, Blumen und Tiere frei sein dürfen.

Downtown.

Erlebe den Frieden, die Freiheit und die Fülle in dir – dann bist du hier genau richtig.


Gefangen – ohne es zu merken

Gefangen in der Ehe?

Gefangen im Job?

Gefangen im Elternhaus?

Denkst du tatsächlich, dass du frei bist? Unabhängig?

  • Triffst du Entscheidungen, ohne die Konsequenzen zu verstehen?

  • Hast du Türen geöffnet, ohne zu wissen, wen du hereinlässt?

  • Hast du Erklärungen abgegeben, ohne zu bedenken, an wen sie gerichtet waren?

  • Lässt du zu, dass andere über dich richten und bestimmen, was du zu denken und zu tun hast?

Ohne es zu merken, erlauben wir Dingen, Anspruch auf uns zu erheben.

Wie viele gehen durchs Leben, ohne zu wissen, dass sie an etwas Unsichtbares gebunden sind?

Wie viele tragen Zeichen, die sie mit Mächten verbinden, an die sie nicht einmal glauben?


Eine biblische Erinnerung

Und es bringt alle dahin – die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte –, dass sie ein Malzeichen an ihrer rechten Hand oder an ihrer Stirn annehmen, damit niemand kaufen oder verkaufen kann, es sei denn, er habe das Malzeichen.“(Offenbarung 13, 16–17)

Was wir auf unserem Körper tragen und in unserer Seele speichern, kann eine tiefere Bedeutung haben, als wir oft ahnen.


ACHTUNG: Bitte warnt eure Kinder

Freiheit braucht Schutz und Aufklärung (Triggerwarnung: Online-Übergriffe)

Das folgende Thema berührt – und es ist lebenswichtig.

Im verlinkten Video wird sichtbar, wie Kinder in Chaträumen von erwachsenen Tätern manipuliert („gegroomt“) werden:

Männer geben sich als Kinder aus, bauen Vertrauen auf, überschreiten Grenzen schrittweise und machen die Betroffenen abhängig – bis hin zur geistigen Unterwerfung und Selbstaufgabe.

Wichtig: Schuld trägt niemals das Kind. Verantwortung liegt beim Täter – und bei uns Erwachsenen, die schützen und handeln.

Stimmen aus der Praxis und von Betroffenen:

Meine Stunden zur digitalen Grundbildung wurden gestrichen. Viele Lehrkräfte trauen sich nicht, diese Themen anzusprechen – und Eltern sagen zu oft: ‚Mein Kind doch nicht.‘ Das muss ein Ende haben.“ – Lehrerin
„Ich bin selbst noch ein Kind … über so viel Grausames wurde ich nie aufgeklärt. Eltern müssen sich kümmern.“ – Mädchen
„Medienkompetenz ist eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer Zeit. Rückblickend hätte ich mir mehr Kontrolle und Gespräch gewünscht.“ – junge Erwachsene
Ich bin 15 und spiele Roblox – ich habe dort schon oft komische Erwachsene getroffen. Durch Aufklärung weiß ich jetzt besser, wie ich mich schütze.“ – Jugendliche
„Ich verbiete meiner 11-jährigen Tochter manche Apps – nicht aus Spießigkeit, sondern aus Verantwortung. Wir reden offen. Meine Kinder wissen: Sie können mit allem zu mir kommen – ohne Angst.“ – junge Mutter

Warnsignale, die du ernst nehmen solltest


  • Plötzlicher Rückzug, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme

  • Heimliches App-Wechseln, gelöschte Chats/Verläufe

  • „Geheimfreundschaften“, übermäßige Scham, Handy nicht zeigen wollen

  • Unerklärliche Geschenke, Guthaben, In-Game-Items

  • Starres Befolgen von „Regeln“ oder „Aufträgen“ einer Online-Person


Eltern-Toolbox: Sofort umsetzbar


  1. Offenes Klima: Keine Vorwürfe, keine Panik.

    Signalisiere: „Du bist nicht schuld. Ich bin da.“

  2. Keine Geheimnisse mit Fremden: „Gute Beziehungen brauchen keine Geheimnisse.“

  3. Privatsphäre schützen: Profil privat, Standort aus, Freundeslisten prüfen.

  4. Begleitnutzung: 1–2× pro Woche 10–15 Minuten zusammensetzen – Apps/Spiele zeigen lassen.

  5. Familien-Codewort: Neutrales Wort für „Hol mich hier sofort raus“.

  6. Nie teilen: Adresse, Schule, Routinezeiten, intime Bilder, Stimme (Sprachnachrichten) vermeiden.

  7. Melden & Blocken üben: Meldewege in App/Spiel gemeinsam durchgehen.

  8. Beweise sichern: Screenshots, Links, Usernamen speichern – nichts löschen.

  9. Geräte-Hygiene: Keine Screens im Schlafzimmer, gemeinsame Ladezone, feste Offline-Zeiten.

  10. Medienvertrag: Kurze, klare Familienvereinbarung (Regeln + Konsequenzen, von allen unterschrieben).

    (Hinweis im D/A/CH: Es gibt lokale Anlaufstellen wie Kinder- und Jugendtelefone, Beratungsstellen, Plattformen zur Meldung von Online-Übergriffen und natürlich die Polizei.


Gesprächsleitfaden (3 Sätze, die tragen)


  • „Danke, dass du mir das erzählst. Du hast alles richtig gemacht.“

  • „Du bist nicht schuld – der andere hat Grenzen überschritten.“

  • „Wir schauen das jetzt gemeinsam an und schützen dich.“


Notfallplan – kurz & klar


Stoppen: Kontakt abbrechen, blocken, nicht mehr antworten.

Sichern: Screenshots/Links/Usernamen speichern.

Holen: Vertrauensperson einbeziehen; je nach Fall Schule/Plattform/Polizei informieren.

Stärken: Entlasten, beruhigen; bei Bedarf Beratung/therapeutische Hilfe suchen.


Fragen, die deine Freiheit prüfen


  • Welches Vorbild willst du für deine Kinder sein?

  • Kinder fühlen mehr, als sie denken – was fühlst du wirklich?

  • Welche unsichtbaren Fesseln willst du heute ablegen?

    Freiheit ist Entscheidung + Verantwortung

Freiheit beginnt im Herzen, weitet sich im Geist und zeigt sich in unserem Handeln.

Sie ist Geschenk und Aufgabe zugleich.

Wähle heute Freiheit – für dich.

Und schütze die Freiheit deiner Kinder.



Heute ist Tag 1


  1. Sprich heute 10 Minuten mit deinem Kind über Online-Kontakt, Geheimnisse und Grenzen.

  2. Erstellt euren Familien-Medienvertrag (max. 1 Seite) – und unterschreibt beide.

  3. Teile diesen Beitrag mit zwei Eltern, die dir am Herzen liegen.

  4. Schreib in die Kommentare, welche Frage dein Kind gestellt hat – damit andere Eltern davon lernen können.

  5. Kommt gerne in meine Community bei whats app: Starke Kinder - Freier Geist

  6. Wenn du unsicher bist und noch weitere Fragen hast, dann melde dich bei mir: www.mos-kreativwerkstatt.com

 
 
 

Kommentare


Mahrokh

Ich habe so viel mehr verstanden. Ihr Coaching war phantastisch. Im wahrsten Sinne des Worte.

Petra W.

So klar, so wahr und so unterhaltsam. Ihre Art das rüberzubringen ist erfrischend und herzlich. Meine Kinder haben so viel davon profitiert.

Andreas Peters

Ja, ich habe viele negative Erfahrungen gemacht. Durch die Art und Weise wie Mo das Ganze rüberbringt, ist soviel Klarheit entstanden.           Vielen Dank

Käufer bei amazon

Ich bin Betreuer und stöber gerne mal nach neuem für meine Gruppe.
Das Buch wurde heute vorgelesen und von den Kindern als "Super schööön" klassifitziert.
Wir hoffen es kommen noch weitere Geschichten über Laya. =)

Licita

Dies ist ein Buch über fröhliche Kinder, die einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen und auf ihre Art die Welt zu einem schöneren Ort machen: für sich und gemeinsam mit ihren kleinen und großen Freunden und Familien. Wenn man nur will, findet sich immer ein Weg für Veränderung. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und schön illustriert. Weiter so.

Mos Kreativ Werkstatt

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